Archiv für die Kategorie ‘Ausbildung’

THW Grundausbildung bestanden

29.05.2010

Im Ortsverband Wolfhagen waren am Samstag den 29.05.2010 insgesamt 16 Prüflinge aus den THW Ortsverbänden des Geschäftsführerbereich Homberg zur Prüfung Basisausbildung 1 (Grundausbildungsprüfung) angetreten.

Nach einer theoretischen Prüfung wurden alle 26 Helferanwärter in sieben Bereichen (Metallbearbeitung, Holzbearbeitung, Ausleuchten von Einsatzstellen, Umgang mit Schere/Spreizer, Arbeitssicherheit sowie arbeiten im und am Wasser) auf Herz und Nieren getestet. Hierbei zeigten sie, dass sie den Umgang mit den vielfältigen Geräten des THW beherrschen und alle Arbeiten unter Beachtung der Unfall-Verhütungsvorschriften durchführen können. In einer Teamprüfung wurde die Teamfähigkeit geprüft. Hierbei wurde den Helferanwärtern klar, Teamwork ist nicht „Toll Ein Anderer Machts“, sondern,  echte Herausforderungen können am einfachsten im Team gelöst werden. Bereits während der ca. sechsmonatigen Ausbildung absolvierten die Helferanwärter einen zweitägigen Erste Hilfe Kurs.

Das Bestehen der Prüfung ist die Grundvoraussetzung, damit Helfer des THW aktiv an Diensten und Einsätzen mitwirken dürfen.

Die Kameraden des OV Melsungen freuen sich über die sechs neuen Helfer und die neue Helferin, welche die Prüfung erfolgreich absolvierten und begrüßen:

Antony Krauße, Nadine Ubl, Michael Metz, Niklas Vaupel (verdeckt), Manuel Stöbel, Johannes Heerdt, Kevin Hohmann.

Damit haben alle sieben vom Ortsverband Melsungen vorgestellten Anwärter die Prüfung erfolgreich absolviert.

Wir danken dem gastgebenden OV Wolfhagen für die professionelle Vorbereitung und Durchführung der Abschlussprüfung.

Sprechfunklehrgang

20.12.2009

Wie auch in den vergangenen Jahren nahmen  wieder 3 Helfer des OV Melsungen an dem Sprechfunklehrgang im GFB Homberg teil. Dort lernten die Helfer unter Leitung des THW-Bereichsausbilders für Sprechfunk, Ludwig Pfahl, die theoretischen Grundlagen, den Umgang mit den verschiedenen Funkgeräten im 2 und 4 m Band, sowie die Abwicklung des Funkverkehrs in der Praxis. Nach einer praktischen Funkprüfung sowie  einer schriftlichen Prüfung konnten sich die Helfer nach der Abnahme der Gerätekunde über einen bestandenen Lehrgang freuen

Feuerwehr und Technisches Hilfswerk Melsungen erproben gemeinsam den Ernstfall

7.11.2009

Am Samstag, den 07.11.2009 trafen sich ca. 40 Helferinnen und Helfer der Feuerwehr sowie des Technischen Hilfswerkes zu einer gemeinsamen Ausbildungsveranstaltung. Die Verantwortlichen, Stadtbrandinspektor Matthias Strott und der Zugführer des Technischen Zug­es Markus Zilch, überprüften die Einsatzfähigkeit der beiden Katastrophenschutzeinheiten für überörtliche Einsätze. Übungsannahme war eine Katastrophenlage in einem anderen Landkreis, bei der überörtliche Kräfte aus dem Schwalm-Eder-Kreis angefordert werden. Der zuständige Fachbereich für Brand- und Katastrophenschutz entscheidet sich, einen Einsatzverband von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk aus Melsungen zu entsenden.

Im Rahmen der Übungslage sollte der Löschzug (Fahrzeuge werden von den Stadtteilen Adelshausen, Obermelsungen sowie Melsungen gestellt) und der Technische Zug eine gemeinsame Aufgabenstellung absolvieren. So galt es, zunächst als geschlossener Ein­satz­verband Melsungen in das „gedachte Schadengebiet“ zu fahren, wobei die Entfernung ca. 140 km betrug. Die Fahrstrecke beinhaltete eine Kolonnenfahrt über Bundesautobahnen, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen mit insgesamt 12 Kraft- und Anhängefahrzeugen. Da Kolonnen grundsätzlich eine beachtliche Beeinträchtigung des Straßenverkehrs darstellen, werden hier besondere Anforderungen an die Kraftfahrer und die Vorplanungen gestellt. So galt es Marschabstände einzuhalten und Geschwindigkeiten so anzupassen, dass die Kolonne als ganzes erkennbar blieb. Der Zeitbedarf zum Zurücklegen der Strecke betrug insgesamt ca. fünf Stunden. Das Fahrtziel war ein gedachter Bereitstellungsraum im Feuerwehrhaus Röhrenfurth. Nach einer eineinhalbstündigen Rast erfolgte eine Verlegung des Verbandes in das Einsatzgebiet, dargestellt durch die Ostpreußenkaserne in Homberg/ Efze. Als Einsatzlage wurde ein Gebäudeeinsturz angenommen, es wurden insgesamt acht Personen in den Trümmern vermisst. Aufgrund der Zertrümmerungen konnten die Kräfte des Technischen Zuges Personen in den Geschossen nur über eine provisorisch errichtete Seilbahn retten. Die Retter der Feuerwehr mussten den Kellerbereich absuchen, welcher nur unter Einsatz von Atemschutzgeräten und Nutzung vorhandener Notausstiegsöffnungen betreten werden konnte. Eine Rettung war nur unter sehr beengten Verhältnissen möglich

Neben den Übungsverantwortlichen zeigte sich ein Vertreter des THW-Geschäfts­führer­be­reiches Homberg beeindruckt.

Nach ca. zwölf Stunden Ausbildung konnten die Verantwortlichen im Rahmen einer kurzen Nachbesprechung ein durchweg positives Resumee ziehen. Die Verlegung des Verbandes über die große Entfernung, deren anschließende Einsatzbereitschaft und Motivation sowie die Erkenntnisse aus der Einsatzübung zeigen, dass die Teilnehmer durchweg ihren Anforderungen auch außerhalb Melsungens gewachsen sind.