20 Helfer unseres Ortsverbandes nahmen am Samstag, 20. August an der Großveranstaltung des Landkreises teil.
Zusammen mit ca. 500 Einsatzkräften der Feuerwehren, des Rettungsdienstes, der Berufsfeuerwehr Kassel und der Fliegerstaffel der Bundespolizei wurde die Zusammenarbeit bei einem simulierten Flugzeugabsturz erprobt.
Aufgabe des OV Melsungen war der Aufbau einer Löschwasserversorgung aus der Eder über eine lange Wegstrecke bis an ein Pufferbecken, wo die Übergabe an die Feuerwehr stattfand.
Dies wurde mittels der 5.000l Börgerpumpe durchgeführt.
Nach dem Übungsende gegen 13.30 wurden die Einsatzkräfte von dem Ortsverband Homberg mit Essen und Getränken verpflegt.
Die Weser im Kreisteil Reinhardshagen, ist in den letzten Tagen durch Tauwasser
und Niederschläge dramatisch angeschwollen.
Das zusätzliche Tau- und Niederschlagswasser aus den Kanalsystemen der
Gemeinde konnte durch den hohen Pegelstand nicht so einfach in die Weser
abgeleitet werden.
Das Kanalsystem wurde verschlossen und musste mit Hilfe von Großpumpen in
die Weser abgeleitet werden. Hierzu wurden am Montag, den 10.01.2011 auch vier
Helfer des THW aus Melsungen angefordert, die die Ortsverbände Wolfhagen und
Hofgeismar unterstützten. Der Einsatz für diese Helfer dauerte 12 Stunden.
Das Hochwasser der Fulda im Kreisteil Melsungen fordert von allen Betroffenen besondere Vorsicht und Vorkehrungen.
Die Helfer des THW Melsungen konnten sich Samstag Abend und Sonntag Vormittag ein Bild der Hochwasserlage vor Ort machen.
Am Sonntag Mittag wurde dann auch das THW Melsungen zur Bergung eines PKW auf der wegen Hochwasser gesperrten B83 durch die Polizei über die Einsatzleitstelle angefordert.
Ein Erkundungstrupp von 2 Helfern machte sich auf den Weg zum Einsatzort um sich für den optimalen Einsatz der Resourcen ein Bild machen zu können.
Die Fahrerin, die trotz Sperrung den überfluteten Abschnitt der B83 vom Spangenberger Kreuz Richtung Melsungen befuhr, geriet mit ihrem Fahrzeug in den rechten Flutgraben und kam aus eigener Kraft nicht mehr weiter.
Durch den Einsatz des GKW1 mit 2 weiteren Helfern konnte das Fahrzeug aus dem Graben gezogen und auf die freigegebenen Abschnitte der B83 zurück geschickt werden.
Die Bergung wäre fast nicht möglich gewesen, weil die Fahrerin ihrerseits den ADAC angefordert hatte. Hierdurch kam es zu einem Konflikt mit der freien Wirtschaft, weil das THW dem Interesse der freien Wirtschaft nicht entgegen stehen darf. Erst nachdem der ADAC den Auftrag im abgesperrten Hochwassergebiet telefonisch abgelehnt hatte konnte die Bergung wie berichtet durchgeführt werden.